Schlagzeilen

Was stand über uns in der Presse? Hier finden Sie fast alles, was über uns in der Zeitung stand.

Bürgerschaft bewilligt 500.000 Euro für neues Projekt

Der Markt, 13.02.2010: Wohldorf (mp). Die Hamburgische Bürgerschaft hat am Mittwoch einstimmig 500.000 Euro für den Verein „Hände für Kinder e.V.“ bewilligt. Im ehemaligen. Verwaltungsseminar am Kupferredder soll eine Kurzzeitpflegeeinrichtung für schwerstbehinderte Kinder entstehen (wir berichteten). Die Mittel für den Umbau des Kupferhofs werden aus dem Investitionsfonds der Sonderinvestitionsprogramms Hamburg 2010 bereitgestellt. Die in Norddeutschland einmalige Betreuungseinrichtung für bis zu zwölf schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche soll Eltern entlasten. Die Eröffnung ist für Anfang 2011 geplant.
PDF-Download

Ein Heim für schwerstbehinderte Kinder

Hamburger Abendblatt, 25.01.2010: Die Pflegeeinrichtung in Wohldorf soll die extrem beanspruchten Eltern und Geschwister entlasten. Es war schon lange Steffen Schumanns Vision, viel hat er für sie gearbeitet, nun kann er sie endlich in die Tat umsetzen: Bald beginnt er im Wohldorfer Kupferhof damit, ein Heim für schwerbehinderte Kinder einzurichten, die von ihren Familien sonst zu Hause gepflegt werden. In ihm sollen sie kurzfristig für einige Tage oder Wochen kompetent und herzlich betreut werden können und die Angehörigen so die Gelegenheit bekommen, Kraft zu schöpfen. In Hamburg hat es diese Art von Betreuung bislang nicht gegeben.
PDF-Download

Nebelwald und Sternenbrücke

Ethos, 01.07.2009: – Mitten im Nebelwald siehst du gar nichts.- So bringt Steffen Schumann seine Erfahrungen auf den Punkt. Tamara, seine Ehefrau, ergänzt: -Gut gemeinte Sprüche von lieben Geschwistern waren damals überhaupt nicht hilfreich. Dass Gott nicht mehr Lasten auflegt, als man tragen kann, scheint bitterer Hohn, wenn man voller Wut, Enttäuschung und Verzweiflung glaubt, im Nebel zu versinken. Heute, dreieinhalb Jahre nach Noahs Geburt, haben die Schumanns aus Hamburg den Nebelwald ein Stück hinter sich gelassen. Auch wenn sie noch nicht auf – sonnigen Höhen – wandern, sehen sie die Sonne wieder. Und vor allem können sie im Rückblick erkennen, dass nicht willkürliches Chaos hinter ihnen liegt, sondern der Anfang eines Weges, auf dem Gott sie begleitet und der sie auch positiv verändert.
PDF-Download

Mitten im Nebelwald siehst du gar nichts

Christsein heute, 2009: – Mitten im Nebelwald siehst du gar nichts.- So bringt Steffen Schumann seine Erfahrungen auf den Punkt. Tamara, seine Ehefrau, ergänzt: -Gut gemeinte Sprüche von lieben Geschwistern waren damals überhaupt nicht hilfreich. Dass Gott nicht mehr Lasten auflegt, als man tragen kann, scheint bitterer Hohn, wenn man voller Wut, Enttäuschung und Verzweiflung glaubt, im Nebel zu versinken. Heute, dreieinhalb Jahre nach Noahs Geburt, haben die Schumanns aus Hamburg den Nebelwald ein Stück hinter sich gelassen. Auch wenn sie noch nicht auf – sonnigen Höhen – wandern, sehen sie die Sonne wieder. Und vor allem können sie im Rückblick erkennen, dass nicht willkürliches Chaos hinter ihnen liegt, sondern der Anfang eines Weges, auf dem Gott sie begleitet und der sie auch positiv verändert.. Bis Noah das Leben der Familie im Jahr 2005 auf den Kopf stellte, waren Tamara und Steffen vor allem auf der Sonnenseite des Lebens zu Hause. Sie waren Mitte dreissig und hatten zwei gesunde Kinder, Luca war sieben und Jule fünf Jahre alt. Steffen, der ausgebildeter Zahntechniker ist, hatte 1999 ein Finanzfachwirtstudium begonnen. Inzwischen war er als Finanzberater selbständig und auch das schöne Eigenheim war schon gebaut.
PDF-Download

Noah und der Kupferhof

Skandia News, 01.08.2009: Diese ist die Geschichte von unserem Vertriebspartner Steffen Schumann aus Hamburg und seinem vierjährigen Sohn Noah. Sie erzählt, wie aus einem schweren persönlichen Schicksal beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement erwachsen kann. Als Noah 2005 als drittes Kind von Tamara und Steffen Schumann zur Welt kommt, stehen die Eltern wie vor einer Nebelwand: Noah ist schwerstbehindert. Er hat einen seltenen genetischen Defekt. Ein behindertes Kind Tag und Nacht pflegen zu müssen, bedeutet für die Eltern eine extreme Belastung. Einfach mal abschalten – für die Betroffenen nur ein Wunschtraum. Zwar gibt es einige wenige Kinderhospize, doch hier werden nur unheilbar kranke Kinder mit einer begrenzten Lebenserwartung aufgenommen. Ist die Lebenserwartung höher, kann das Hospiz nicht helfen. Absurd, aber wahr. Was also fehlt, ist die Möglichkeit einer stationären Kurzzeitpflege. Etwas derartiges aufzubauen, schien Steffen Schumann utopisch. Woher das Geld nehmen, woher die passende Immobilie, wer sollte das Projekt in die Hände nehmen? Er selbst, entschied er, und gründete gemeinsam mit anderen Betroffenen den Verein „Hände für Kinder e.V.“.
PDF-Download

Kurzzeitpflege im Kupferhof

Markt, 06.05.2009: Eine Oase für schwerstbehinderte Kinder und ihre Eltern. Wohldorf-Ohlstedt (mp). In Hamburg und gibt es keine Möglichkeiten der Kurzzeitpflege für schwerstbehinderte Kinder. Dabei weist die jüngste Studie allein in der Hansestadt etwa 2.500 schwerbehinderte Kinder und Jugendliche bis zu 15 Jahren aus. Für die Altersgruppe der bis zu 25-jährigen verdoppelt sich die Zahl. Den Eltern bleibt keine Alternative: Entweder pflegen sie ihr Kind mit den damit verbundenen psychischen und physischen Anstrengungen rund um die Uhr oder sie geben es – oft schweren Herzens – in eine Heimunterkunft. Im ehemaligen Verwaltungsseminar wird diese Lücke nun geschlossen.
PDF-Download

Hier sind Kinder in guten Händen

Bergedorfer Zeitung, 01.04.2013: Ehepaar aus Allermöhe gründet Förderverein und will Kurzzeitwohneinrichtung schaffen. Ihre Terminplanung ist „mutig“, geben Sabine und Frank Stangenberg unumwunden zu. Trotzdem hält das Ehepaar aus Allermöhe daran fest. Im Oktober 2010 soll der Kupferhof – das ehemalige Verwaltungs-Seminar der Stadt Hamburg, direkt am Naturschutzgebiet Wohldorfer Wald gelegen – in ein Haus der Kurzzeitbetreuung beziehungsweise der vollstationären Betreuung umgebaut sein. Dann kann die Einrichtung zwölf bis 15 Kinder mit Schwerstbehinderungen und deren Familien aufnehmen – zumindest für eine kurze Zeit. Die Kinder werden dort umfassend betreut, die Eltern entsprechend entlastet.
PDF-Download

Erholung in Wohldorf-Ohlstedt

Heimatecho, 05.03.2009:   (ms) Der Förderverein „Hände für Kinder e.V.“ ehemals „Förderverein Kupferhof“, hat die große Immobilie am Kupferredder in Wohldorf-Ohlstedt erworben. Dort soll ein Erholungsquartier für etwa 12 bis 15 schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien entstehen. Eltern und Geschwister von betroffenen Kindern und Jugendlichen benötigen auch „Auszeiten“, in denen sie sich erholen und Kraft tanken können. So entstand die Idee für die neue Nutzung des ehemaligen städtischen Seminarzentrums Kupferhof.

Neue Nutzung für den Kupferhof

Wohldorfer Umweltzeitung, 01.02.2009: Ein Haus zum Kraft schöpfen für Eltern und ihre schwerstbehinderten Kinder
Die Betreuung und Versorgung eines eigenen Kindes mit einer (Schwerst-)Behinderung bedeutet für die betroffenen Eltern eine ständige psychische und physische Belastung rund um die Uhr. Zur Entlastung dieser Eltern gibt es derzeit in Hamburg keine Einrichtung, die behinderte Kinder für eine integrative Kurzzeit- und Mittelfristbetreuung aufnehmen kann. Das soll sich jetzt ändern. Der Verein „Hände für Kinder e.V.“ plant ein so genanntes Haus der Entlastung im ehemaligen Kupferhof an der Herrenhausalle in Wohldorf.
PDF-Download

Eine Arche für Noah – Haus für behinderte Kinder geplant

Hamburger Abendblatt, 18.08.2000: Von Miriam Opresnik Manchmal erzählt Steffen Schumann (40) seinem Sohn Noah, dass er ein Haus für ihn kaufen will. Eine Zufluchtstätte für ihn und die anderen Kinder. Ein bisschen so wie die Arche für Noah aus der Bibel. Manchmal erzählt Steffen Schumann seiner Frau Tamara (37), das alles gut werden wird. Dass er ein Haus kaufen und ein Heim für schwerstbehinderte Kinder und deren Eltern gründen will. Für Kinder wie Noah und für Eltern wie die Schumanns.

Meistens erzählt Steffen Schumann aber anderen von seinen Plänen. Betroffenen Eltern, Behörden, Sponsoren. Seit er Ende 2007 zusammen mit seinem Freund Frank Stangenberg (44) die Idee hatte, eine Einrichtung zur Kurzzeitpflege schwerstbehinderter Kinder in Hamburg zu initiieren, sprechen die beiden von fast nichts anderem mehr.

Doch es ist mehr als eine Traumvorstellung, mehr als eine fixe Idee: Vor vier Wochen haben Steffen Schumann und Frank Stangenberg einen Förderverein gegründet. Und ein passendes Haus für ihren Traum gibt es auch schon: den Kupferhof in Ohlstedt. Die ehemalige Tagungs- und Verwaltungsstätte der Stadt Hamburg steht leer und wird zum Verkauf angeboten. Noch bis 9. September läuft das Gebotsverfahren – und der Förderverein will auf jeden Fall mitbieten. „Wir brauchen in Hamburg dringend eine Einrichtung, in der schwerstbehinderte Kinder ein oder zwei Wochen kurzzeitig zur Betreuung aufgenommen werden können – und die Eltern einmal entlastet werden“, sagt Schumann.

Er weiß, wovon er spricht. Sein zweieinhalbjähriger Sohn Noah ist schwerstbehindert, muss rund um die Uhr gepflegt werden – so wie rund 2500 Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre in Hamburg. „Da Noah vermutlich noch im Kindes- oder Jugendalter sterben wird, konnten wir ihn schon mal im Kinderhospiz Sternenbrücke unterbringen.“ Viele Eltern müssten dort jedoch abgewiesen werden, weil deren Kinder nicht die Aufnahmebedingungen für ein Hospiz erfüllen. „Für diese Kinder und Eltern brauchen wir dringend eine Anlaufstelle“, so der engagierte Familienvater. Er hat bereits Gespräche mit der Sozialbehörde geführt und sucht derzeit Sponsoren. Damit Noah und die anderen Kinder ihre Arche bekommen – und Steffen Schumann nicht nur davon erzählen muss.