Das Haus in Hamburg Wohldorf-Ohlstedt

Lange Zeit wurde der Kupferhof von der Stadt Hamburg als Seminargebäude genutzt. Anfang 2012 hat ihn Hände für Kinder übernommen und zu einem Kurzzeit-Zuhause für behinderte Kinder und ihre Familien umgebaut. Seit Mai 2013 sind die rund 2000 Quadratmeter jetzt wieder voller Leben. Nach mehr als vier Jahren Vorbereitungsarbeit, die von einem ehrenamtlich arbeitenden Team geleistet wurde, ist das immer wieder ein großartiges Erlebnis für alle Mitarbeiter.

kupferhof-001Im Haupt- und Nebengebäude gibt es 12 Zimmer für die Gastkinder bzw. 14 für ihre Familien. Zudem gibt es Therapie- und Gemeinschaftsbereiche, einen Wintergarten und ein tolles Außengelände: Zwischen Wohldorfer Wald und Duvenstedter Brook im Norden Hamburgs gelegen bietet der „Neue Kupferhof“ beste Voraussetzungen für viel Erholung für die Eltern und die Pflege ihres Kindes dem Team zu überlassen. Mehr über das Konzept erfahren Sie » hier und Ihren Aufenthalt im Neuen Kupferhof können Sie » hier buchen.

Entlastung und Unterstützung für Familien mit behinderten Kindern

In Norddeutschland gibt es rund 10.000 Kinder, die schwer bzw. mehrfach behindert sind. Die meisten von ihnen werden zu Hause liebevoll betreut. So wie Noah: Der kleine Kerl ist mit dem Marshall-Smith-Syndrom, einem seltenen Gen-Defekt, zur Welt gekommen. „Eine Laune der Natur“ sagen die Ärzte dazu. Für Noah heißt dies: Er wird nie sprechen, essen oder laufen können. Bis zu zehn Mal pro Nacht schlägt sein Überwachungsgerät Alarm. Für seine Eltern bleibt dann nur wenig Schlaf. Sich den gesunden Geschwistern oder eigenen Interesse ein paar Tage im Jahr widmen können? Dazu gab es bisher kaum Möglichkeiten, der Neue Kupferhof schafft seit 2013 Abhilfe.

Hier können Kinder und Eltern aus ganz Deutschland entspannen: Die Pflege des behinderten Kindes übernimmt das Team des Neuen Kupferhofs, die Familien entdecken Hamburgs grüne Seiten oder die City, relaxen mit einem Buch im Garten, treffen andere Eltern und nutzen die Gelegenheit für eine Extraportion Schlaf. Denn Familien, die ein behindertes Kind zu Hause betreuen, sind meist rund um die Uhr im Einsatz. Da werden schon selbstverständliche Dinge zum Luxus. Gut erholt und entspannt geht es dann mit neuer Power zurück in den Alltag.