Geschichte

Wie alles begann

Das Haus in Hamburg Wohldorf-Ohlstedt

Die Geschichte des im ursprünglichen Zustand erhaltenen Landhauses im Norden Hamburgs, in dem heute das Kurzzeit-Zuhause „Neuer Kupferhof“ ist, ist ungewöhnlich: Im Jahr 1912 ließen die Hamburger Kaufmannsfamilien Semler und Westphal den Landsitz bauen. Die Villa wurde in der Folge bekannt unter dem Namen „Villa Westphal“ und brachte einen neuen Baustil in das von Fachwerkhäusern geprägte Wohldorf.

1938 ersteigerte die deutsche Wehrmacht das Gebäude. Funker der Spionageabwehr hielten Kontakt zu deutschen Agenten im Ausland. 1945 ging die Immobilie in den Besitz der Bundesvermögens-verwaltung über. In der „Villa Westphal“ entstand zunächst ein Lazarett, dann ein Altenheim, später ein Schulheim und dann das Verwaltungsseminar der Stadt Hamburg. 1949 wurde diese Akademie nach einem Senatsbeschluss gegründet. 1963 und 1990 wurde der Kupferhof mit großzügigen Neubauten erweitert.

2013 wurde dann, nach einem umfangreichen Umbau, aus dem Verwaltungsseminar der Stadt Hamburg das Kurzzeit-Zuhause „Neuer Kupferhof“, das im Mai des Jahres eröffnet wurde.